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Im “freien” Europa: Burka / Niqab Verbot

31 März 2010 6,860 views 22 Comments

Kaum eine Woche vergeht, ohne dass man sich mit den absurdesten Meldungen gegen Muslime konfrontiert sieht. Hier geht es jedoch um einen echten Evergreen, die Burka, oder Niqab – das können die selbsternannten Experten und Beschützer der unterdrückten Frauen ja nicht unterscheiden. Einige europäische Länder erwägen seit einiger Zeit ein generelles Verbot des Kleidungsstücks. Das Problem ist nur, wie dies sich im Konsens der freiheitlich-demokratischen Gesetze Europas unterbingen lassen könnte. Mit anderen Worten: Persönliche Freiheiten verbieten und sich trotzdem als “die Guten” darstellen.

Nun lautet der Tenor, dass die Burka-tragende Muslima dazu gezwungen wird, ja regelrecht zum Burka-tragen geprügelt wird und Superman Sarkozy und Co  mit ihrem heldenhaften Verbot zur Hilfe eilen, auf das unsere unterdrückte Muslima für immer befreit sein mag.

Das praktisch alle Muslimas, die Burka oder Niqab tragen, dies aus freien Stücken und voller Überzeugung tun, kommt deren Beschützern nicht in den Sinn oder besser: Es interessiert sie nicht im geringsten. Denn in Wahrheit geht es nicht um die Frauen und ob sie unterdrückt werden. Es geht darum Härte zu zeigen und sich zu profilieren um Stimmen aus dem rechten Rand zu fischen.

Niqab Burka Verbot in Europa

Niqab Burka Verbot in Europa

Hier nun einige Länder und wie sie zu einem Niqab/Burka Verbot stehen

Belgien
In Brüssel hat der Innenausschuss der Abgeordnetenkammer heute einstimmig einen Gesetzentwurf verabschiedet, der Burka und Niqab verbietet, dieser geht nun ins Plenum. Das Gesetz vermeidet die Begriffe Burka und Niqab, demnach sollen Kleidungsstücke verboten sein, die  “ganz oder teilweise das Gesicht verdecken”.
Die Begründung, wie gehabt: Frauenrechte, Demokratie, bla bla.
Sollte das Gesetz durchkommen, könnte Belgien, dass Land das für seine Schokolade und Kinderschänder weltweit bekannt ist, damit das erste europäische Land sein, das so einen Verbot in die Tat umsetzt.

Frankreich
Nach monatelangen, lächerlichen Diskussionen um das Burka-Verbot und absurden Abstecher Richtung Halal Burger verbieten, kommt Frankreich immer noch nicht zur Ruhe. Nun hat sich der Staatsrat als höchste Verwaltungsinstanz gegen ein generelles Verbot der Ganzkörperverschleierung muslimischer Frauen ausgesprochen. Damit ist die Sache jedoch nicht vom Tisch: Im Raum steht nun ein Verbot aus Gründen der öffentlichen Sicherheit und beim Kampf gegen Betrug.

Großbritannien
Hier spinnen mal ausnahmsweise alle, nur nicht die Briten! Für die Briten wäre ein Burka-Verbot eine unverschämte Einmischung in die Privatsphäre. Viele britische Politiker äußerten sich sehr skeptisch einem Verbot gegenüber – “das sei nicht britisch”.

Dänemark
Die dänische Regierung gab eine Studie in Auftrag, nach der die Anzahl der Burka-Trägerinnen ermittelt werden soll. Das Ergebnis sollte dann schön und breit diskutiert  (natürlich mit “demokratischem” Rassismus gegen Muslime) und wohl hier und da einige beleidigende Karikaturen gezeichnet werden um schließlich ein “schützendes” Gesetz zu verabschieden. Es kam jedoch anders: Laut der Studie tragen im gesamten Lande Dänemark ganze drei (3!) Frauen eine Burka. Wer jetzt glaubt, das sich der Quatsch damit erledigt hat irrt: Die Sache ist noch nicht vom Tisch.

Deutschland
Hier zieht man entsprechende Verbote (noch?) nicht in Erwägung, weil bestehende völlig ausreichend seien. Hier und da versucht sich der ein oder andere Politiker mit dem Thema Burka aus seiner Bedeutungslosigkeit zu befreien, aber so recht klappen will es bislang nicht.

Schweiz
Nach dem Minarett-Verbot sind die Eidgenossen darauf bedacht, weitere Eskapaden zu vermeiden, da “nicht so viele Burka tragen” – abgesehen von zahlungskräftige Touristinnen aus den Golfstaaten versteht sich.

Niederlande
Auch da sind irgendwelche Anti-Burka-Gesetze in Planung. Nicht weiter verwunderlich, in einem Land wo sich ein Rassist wie Geert Wilders so hoher Beliebtheit erfreut.

Italien
Ähnlich wie in den Niederlanden werden auch hier verschiedene Gesetzesentwürfe vorbereitet. Es hängt also von der Laune vom Silvio (Berlusconi) ab.

Damit lässt sich ungefähr sagen, dass jeder Staat auf den anderen wartet damit der den Anstoß gibt. Oder man entdeckt in der Zwischenzeit wieder etwas anderes, das “befreit” werden soll.

Möge Allah (swt) unseren Schwestern Sabr geben und sie Bil-Yaum Al-Qiyama reichlich belohnen

22 Comments »

  • layla schrieb:

    Selam,
    warum wohl ist fast ganz Europa negativ gegen den Islam eingestellt?
    Warum wohl sehen die Europäer die Ganzkörperverschleierung als Zeichen für die Islamisierung Europas?
    Warum wohl erhalten Rechtspopulisten zulauf?
    Meint ihr wirklich, dass es NUR an den Europäern liegt?
     
    Wenn der Islam weiter so “expansiert” und sich nicht um die Bedürfnisse und Ängste der Ur-Europäer kümmert, dann wird es zukünftig wohl  leider Aueinadersetzungen geben.
    Ich lebe hier in Europa und bin sehr glücklich und ich möchte, dass Europa genau so bleibt, wie es jetzt ist.
    Ihr selbst habt es in der Hand, ob der Islam hier als Gefahr/Bedrohung oder als Teil von Europa gesehen wird.
     
    Selam und schöne Grüße,
    Layla  

  • t-cat schrieb:

    Grüß Gott, Layla
    lass mich dir als Europäer (DE) mit christlicher Erziehung antworten.
    1.) Es stimmt nicht, dass “fast ganz” Europa gegen den Islam ist. Du unterstellts damit etwas falsches.
    Richtig ist, dass in fast ganz Europa dumme, hetzende und intolerante Schreihälse den lautesten Krach machen. Und diesen Schreihälsen ist von uns allen (!) entschieden zu entgegnen. Denn die Menschen in Europa haben sich nach der mörderischen Greul, die von Rassisten im WW II verübt wurden, ganz bewusst unter den Wahlspruch gestellt: “In Vielfalt geeint”. Und diese Vielfalt gilt selbstverständlich auch für die Religionen.
    2.) Die Ganzkörperverschleierung ist auch nicht mein Geschmack und entspricht schon gar nicht meiner Religion. Aber über Geschmack kann man nicht streiten und wie unterschiedlich die Menschen ihre Religion ausüben wollen, fällt wieder unter die Begriffe “Toleranz” und “In Vielfalt geeint”. Engländer z.B. würden auf die Barrikaden gehen, wenn ihnen ihre Kleidung verboten würde. Vielleicht liegt es einfach daran, dass Engländer seit vielen Jahrhunderten sehr viel mehr Kontakt zu andeeren Kulturen hatten, als Deutsche. (Nicht falsch verstehen: ich rede hier nicht dem ausbeuterischen, menschenverachtenden Kolonialismus das Wort. Ganz im Gegenteil). Warum also Europäer in einer Ganzkörperverschleierung eine “Islamisiereung” sehen (sehen wollen?) mag wieder an den lauten hetzerischen Schreihälsen liegen – denn die behaupten das.
    3.) Warum Rechtspopulisten Zulauf erhalten? Bestimmt nicht, weil sie Recht haben. Es sind Demagogen, Hetzer, Verdummer, deren Gesinnung die Menschen in Europa, Afrika und Asien schon so oft in abgrundtiefes Elend gestürzt haben. Du stellts hier viele Fragen. So stell ich dir auch eine, damit du sie dir im Stillen und ehrlich beantworten kannst: Was tust du gegen diese rassistisch gesinnten Rechtspopulisten?
    4.) Du sagst: “Meint ihr wirklich, dass es NUR an den Europäern liegt?” Das ist keine Frage von dir, sondern eine Unterstellung. Die Unterstellung nämlich, dass deine “Fragestellung” einer Wirklichkeit entspräche. Trotzdem eine Antwort: Nein, es liegt an den Volksverhetzern, die du als Rechtspopulisten bezeichnet hast.

    5.) Der Islam “expandiert” nicht. Das ist doch Quatsch. In einer Welt, die immer schneller zusammen wächst, leben auch in Europa zunehmend Menschen islamischen Glaubens – na und? Die Bedürfnisse und Ängste der Europäer sind die selben, wie die aller Menschen auf dieser Welt. Frieden, Freiheit, genug zu Essen und zu Trinken, etc. Was uns Europäern gut anstünde, ist eine klare, internationale Solidarität mit den Armen und Unterdrückten unserer Welt, egal welcher Hautfarbe, Religion oder Nationalität sie angehören.
    Und wer sollen deine “Ur-Europäer” eigentlich sein? Weisst du denn nicht, wie viele Völker in den letzten 2000 Jahren schon alles quer durch Europa hin und hergewandert sind, so dass sich ihre Kulturen schon immer angepasst und vermischt haben? (ganz abgesehen davon, dass wahre Massen an Europäern sich in die Ganze Welt aufgemacht haben, um dort leben zu bleiben – mit ihrem Glauben und ohne die dortigen Einheimischen zu fragen, ob es denen passt).
    6.) wir alle haben es in der Hand, wie sich Europa weiter entwickelt und stehen damit alle zusammen in der Verantwortung. Du auch!!
    Die wirkliche Gefahr, die in Europa derzeit besteht, ist die Gefahr, dass verbrecherische Volksverhetzer noch mehr Oberwasser und Zulauf gewinnen und ihre braune Jauche erneut über die Welt kippen. Tu auch du etwas dagegen.
    Wenn du für dich Respekt und Rücksichtnahme einforderst, dann bringe auch du sie anderen entgegen.
    Ich wünsche dir, dass du dich nicht einfangen lässt von diesen schrecklichen Demagogen. JHWH/Gott/Allah (swt) hat uns unseren Verstand nicht nur gegeben, damit wir damit auf Nahrungssuche gehen.
    Gott behüte dich
    t-cat  

  • Klaus Heck schrieb:

    Verschleierung wird ja von Muslimen selbst nicht durchgängig als religiöse Pflicht angesehen, sondern oft eher als traditioneller Ausdruck von — Weiblichkeit! Das Verbot dieser Form von Weiblichkeit ist damit frauenfeindlich. Und nicht nur das. Foucoult hat mit Recht kritisiert, dass Europa es nicht geschafft hat, eine Kunst der Erotik hervorzubringen.  “Viel nacktes Fleisch”, also Obszönität, als Quantität statt Qualität, scheint das herrschende primitive Mittel europäischer Anmache zu sein. Wirft Mann mal vorurteilsfrei nur einen Blick auf dieses gelungene Bild im Artikel hier, die Frau mit schönen geschminkten Augen, könnte er vielleicht einen Hauch orientalischer Erotik erhaschen, die, so glaube ich, westlicher Erotik vielfältig überlegen ist. Mit anderen Worten: das Burka/Niqab-Verbot ist nicht nur frauenfeindlich, es ist auch erotik-feindlich, indem es alle Menschen in die nackte kalte lebensfeindliche Obszönität zwingen will, in die unser Leben zunehmend zu versinken droht. Ich bin übrigens kein Muslim, sondern Heide.  

  • Frank schrieb:

    Was soll die Frechheit…?
    “dass Land das für seine Schokolade und KINDERSCHÄNDER weltweit bekannt ist”
    In jedem Land gibt es kranke Menschen die sich an Kindern vergreifen, nicht NUR in Belgien, auch in islamischen Ländern!
    Wer eine solche Propaganda und Hetze ins weltweite Netz stellt, fördert nicht gerade den Dialog der Kulturen!
    So eine Behaubtung ist ebenfalls Rassismus, in dem Falle gegen die Belgier!  

  • Klaus Heck schrieb:

    Die Behauptung, dass Belgien für Schokolade und Kinderschänder bekannt ist, riecht zwar nach Volksverhetzung und ist vielleicht auch klammheimlich so gemeint? — Aber davon unabhängig stimmt sie natürlich schlicht und ergreifend. Es gibt wohl kaum jemand, der bei Belgien nicht sowohl an Schokolade, als eben auch an jene Fälle denkt, in die ja höchste Kreise verwickelt waren: was für eine Schande, in der Tat!

    Allein würde ja mancher europäisch zentrierte Volksverhetzer anderer Sitten hier schnell auch die Entgegnung finden, dass in Ländern, in denen die Scharia gilt, manche Handlung, die hier als Kinderschänderei und Sklaverei aufgefasst würden, nämlich die frühe Eheschließung, oft jenseits der hier romantisch verklärten “großen” Liebe, die Fälle in Belgien locker in den Schatten stellen würde. Zwar würde ich diesen Gegenangriff weder führen noch gutheißen, aber diese flapsige Bemerkung so nebenbei ist da schon mindestens etwas ungeschickt.  

  • Abu-Leyl schrieb:

    Das Belgien für Kinderschänder weltweit bekannt ist, ist weder eine flapsige Bemerkung noch ungeschickt formuliert sondern schlicht und einfach eine Tatsache, da brauchen wir nix schön zu reden!

    Scheint ja so zu sein das es für euch ungewohnt ist, wenn Muslime nicht ihre vordiktierte Opferrolle einnehmen und z.B. AUCH unsachlich kritisieren.  Oh welch Empörung, ein Anti-Muslim-sagt-seine-Meinung-Gesetz muss her!!

    Nun, das ist euer Problem – von dem Gedanken solltet ihr euch schleunigst verabschieden.

      

  • Klaus Heck schrieb:

    Häh? Ich schreie weder nach Gesetzen noch möchte ich gern mit meinem Vorsprecher (“euer Problem”) in einen Topf geworfen werden. Und ich bleibe dabei: wenn in einem ansonsten sachlichen Beitrag zu den gesetzlichen Regelungen in den verschiedenen Ländern, mal eben so nebenbei eine “Tatsache”, die da nichts mit zu tun hat, eingestreut wird, so ist das entweder flapsig oder, da es das ja nicht sein soll: tatsächlich eine Frechheit. Der ich mich genau so entgegenstelle, wie wenn in anderen Foren Muslime generell als Kinderschänder denunziert werden, auch mit dem Hinweis, dies sei ja eine “Tatsache”.  

  • Abu-Leyl schrieb:

    Klaus Heck: noch möchte ich gern mit meinem Vorsprecher (“euer Problem”) in einen Topf geworfen werden.

     

    Halten wir fest:
    Ein Land Namens Belgien beschließt ein Gesetz zu verabschieden, dass gezielt Muslime diskriminiert und an der Ausübung ihrer Religion hindert. Dieses und ähnliche Gesetze werden von Amnesty International, dem UN-Menschenrechtsrat und anderer NRO`s mit äußerster Skepsis und Sorge betrachtet.
    Ein Muslim (ich) regt sich völlig zurecht über das diskriminierende Vorgehen Belgiens auf und bezeichnet dieses Land als “für Kinderschänder berühmt” in Anspielung darauf das sie wohl andere Sorgen haben sollten, als Muslimas zu bestrafen weil sie ihrer Ansicht nach falsch gekleidet sind.
    Nun kommst Du und schreibst in deinen Kommentaren was von Sharia, Kinderschänderei und Sklaverei …und hälst dich noch tatsächlich für besser als dein Vorschreiber??
    1. Informiere dich besser über die Sharia bevor Du den Unsinn den Du vermutlich aus Islamhasser …pardon… “Islamkritiker” Seiten hast herumverbreitest.
    2. Deine Kernaussage lautet ebenfalls (wie alle anderen) “Muslim, vorsicht was Du sagst/denkst/schreibst (egal ob berechtigt oder nicht) …sonst kommen wir mit dem ganzen schwachsinn was wir je bei BILD und Co aufgeschnappt haben”.

    Wenn interessiert was in Hintertimbuktu los ist, wenn das sogenannte freie Europa im Bezug auf eine bestimmte Religionsgruppe doch nicht so frei ist? Oder habe ich nur verpasst, dass hier plötzlich die gleichen Regeln gelten wie am Hindukusch?
    Wenn ja, dann kann ich den ganzen Artikel gleich löschen, dann ist es berechtigt. Aber so lange IHR eure Farce mit Menschenrechte, Demokratie und Freiheit hochhält, dann müsst ihr euch – ohne wenn und aber – gefallen lassen, wenn wir diese als Argumentation benutzen.

    Und dazu gehört Belgien an seine Schande erinnern ohne mit Begriffe wie Sklaverei beworfen zu werden!!  

  • Klaus Heck schrieb:

    Schade, langsam wird es beleidigend und wenn das so weiter geht, melde ich mich als Leser/Kommentator eben einfach wieder ab.
    Ich schrieb nicht “Muslim, sei vorsichtig”, sondern eher schon: “Leser sei vorsichtig, dem AUTOR Frechheit zu unterstellen, wo es vielleicht nur Flapsigkeit war”. Und zum Autor dann, er hätte sich auch über meinetwegen schmutzige Strände in Belgien beschweren können, dass es nach Voksverhetzung riecht, wenn man ein ganzes Volk, nämlich DIE Belgier (wozu dann ja auch belgische Muslime gehören dürften?) mit Kinderschändung in Verbindung bringt.
    Ich sage nicht, wenn IHR mit diesem kommt, dann kommen WIR mit jenem. Eine solche Feindseligkeit zum Islam ist mir fremd. Tatsächlich war ich vor Jahren einmal kurz davor, zum Islam überzutreten, informiert habe ich mich reichlich. So kämpfe ich oft gegen eurozentristische Positionen, kritisiere die christlich/jüdische Umwertung der Bedeutung von “Freiheit” und verteidige die islamische Skepsis gegen die Menschenrechtsideologie. Und ich zahle auch nicht mit gleicher Münze heim, sage nicht: wenn IHR einen heidnischen Verteidiger islamischer Rechte Dummheit (Bildzeitung) vorwerft, dann müsst IHR MUSLIME euch auch nicht wundern, dass WIR euch nicht mögen. So einen Blödsinn sage ICH nicht.  

  • Abu-Leyl schrieb:

     

    @ Klaus Heck

    Wie kommt es eigentlich, dass wenn wir uns gegen Diskriminierungen unserer Religion gegenüber wehren, wir von “Freund” und Feind mit Vorwürfen, Anklagen und Verleumdungen konfrontiert sehen müssen?

    Überall ist es so, bei dem Mord an der ägyptischen Schwester im Dresdner Gerichtssaal z.B. waren nicht nur überall Kommentare die uns “aufklären” wollten wie es im Jemen zu geht, nein – sondern der Anwalt des Mörders hat tatsächlich damit argumentiert, dass die Muslime selbst Schuld seien…

    Ob Du es nun glaubst oder nicht, jede menge Muslime begrüßen das Gesetz in Belgien, weil der “Westen endlich mit offenen Karten spielt und keinen Hehl mehr aus seinem Islamhass macht”.

     

      

  • Klaus Heck schrieb:

    @Abou-Leyl
    Falls der erste Satz wirklich eine Frage war, hier der Versuch einer Antwort:
    “Der Westen” ist wesentlich intolerant und glaubt sich (vielleicht mehr noch, als “der” Islam) im Besitz der Wahrheit und an der Spitze des Fortschritts. Er glaubt das Patriarchat überwunden zu haben und schaut voller Respektlosigkeit und Arroganz auf den Islam, den er als rückständig und eben patriarchalisch identifiziert. Dies wird aus den Medien täglich herausgebrüllt. “Freunde” sind dann oft von gefährlichem Mitleid beherrschte Gutmenschen, die den Islam solange verteidigen wollen, wie er “ganz lieb” unter “Vorurteilen” leidend sich gebärdet. Solche Gutmenschen gefallen sich darin “verständnisvoll” zu sein, sind dann letztlich aber besonders intolerant, wenn ihnen dies nicht gebührlich gedankt wird.
    Zum letzten Satz: Ich weiß, dass das so ist.  Und es ist ja auch klar. Der Islam erhebt ja den Anspruch nicht nur eine Sonntags-Religion zu sein, so wie viele die sich heute noch als Christen fühlen, es selbstverständlich leben, sondern im Alltag der Menschen zu wirken. Hier heut (auch bei Heiden)  die angebliche Religionsfreiheit sofort auf. Durch dieses Verbot wird die Farce der angeblichen Religionsfreiheit im Westen ja deutlich.  

  • Abu Peace schrieb:

     
    @Abu-Leyl
    Du gehst recht unsachlich auf Klaus Kommentare ein. Zudem unterstellst du ihm Dinge, die er so nicht geschrieben hat. Du interpretierst also. Jedoch in einer Weise, die vermuten lässt, das du etwas bestimmtest in den Kommentaren von Klausn heraus lesen MÖCHTEST!
    Zudem scheint mir eine sachliche und voran bringende Diskussion mit dir recht schwierig zu sein. Denn du verallgemeinerst genauso wie mach einer das mit dem Islam tut.
    Das ist zwar dein gutes Recht. Jedoch erschwert es einen Dialog, für den diese Seite mit ihrer Kommentarfunktion doch eigentlich sicherlich gedacht war.
     
    Ich finde es auch schwierig, das du immer wieder von “wir” und “ihr” sprichst. Wer soll das sein? Die Moslems, vs. die Nicht Moslems?
    Die Frage die der Artikel, bzw. die das Verbot in Belgien aufwirft, ist am Ende des Tages keine Frage die es nur im Kontext des Islams zu diskutieren gilt. Es geht um einen generelle Frage. Nämlich um die der persönlichen Freiheit.
    Und das uns alle, die wir hier in Europa leben, diese Frage etwas angeht, ist ein “Wir vs. Ihr” vollkommen unangebracht. Da du es aber benutzt, lässt es vermuten, dass es dir eben nicht um eine generelle Frage, um eine philosophische Auseinandersetzung um den Begriff der persönlichen Freiheit und ihrer Einschränkung geht, sonder nur darum, das es diesmal den Islam trifft.
    Diese Denke finde ich problematisch. Sie reduziert nämlich gesellschaftliche Probleme darauf, das sie einen selbst nur dann interessieren, wenn man selber davon in irgend einer Form betroffen ist. Ich bin kein Muslim, deswegen ist es mir egal. ich bin Muslim, deswegen interessiert es mich.
    Würde es um die generelle Frage gehen, müsste man das Verbot in Belgien im Kontext der voranschreitenden Beschneidung und vom Schutz der persönlicher Freiheit sehen.
       

  • Abu-Leyl schrieb:

    @Klaus Heck
    Danke für deine Antwort, ich Stimme dir da größtenteils zu.
    Jedoch habe ich persönlich eine Abneigung Menschen die einen großen Gerechtigkeistssinn haben mit einem aus der Islamhasser-Szene etablierten Begriff wie “Gutsmenschen” zu titulieren.
    Ich denke ich weiss wie Du es meinst, jedoch sollten wir (alle!) stets aufpassen uns nicht bei solchen Propaganda-Aktionen einspannen zu lassen.

    @Abu Peace
    Im Kern hast Du recht. Was nutzt mir jedoch den generellen Beschnitt persönlicher Freiheiten zu kritisieren, wenn es offensichtlich sowieso nur um Muslime geht?
    Beispiel Kopftuch im Klassenzimmer:
    Gesetzgeber: ” Undenkbar! Religion & Staat trennen …fasel fasel … Neutralitätsgebot der Beamten.. blabla..”
    Muslim:”Und was ist mit dem Kruzifix?”
    Gesetzgeber:”Ja, das ist was anderes.. Leitkultur…Zeichen von Toleranz..Abendland”
    Siehe die jüngsten “unverschämten” Äußerungen der Niedersächsischen islamischen Quoten- und Marionetten Ministerin Aygül Özgan. Wulff sprach im ARD-Frühstücksfernsehen von “Nachjustieren” und “Zurückpfeiffen” – als ob sein Robodog einen defekt hatte und hier verspricht er beruhigend die Repatur.  Was für eine lächerliche Witzfigur hat man denn da als “erste muslimische Ministerin” aufgegabelt.

    Und wer läuft da auf die Barrikaden? Die, die um ihre Freiheit besorgt sind? Wohl kaum, wissend (und hoffend) das es eben nur Muslime und nicht sie selber trifft.

    Aber das die Untergrabung von Rechten am Ende des Tages alle betreffen wird,  versteht, abgesehen von den primär betroffenen Muslimen, ein erschreckend kleiner Teil. Der Teil derer die sich für andere einsetzen obwohl sie nicht glauben das sie je betroffen sein werden ist noch viel geringer.

    Daher bitte ich doch um etwas Nachsicht wenn man sich als Muslim für die Belange der Muslime einsetzt, denn
    - …das tut sonst kaum jemand
    - …hat man bei der Flut an Missständen alle Hände voll zu tun

    Sollte ich einer Ungerechtigkeit begegnen die “andere” betrifft, bspsw. Schwächere  die von Stärken belästigt werden, so setze ich mich selbstverständlich dagegen ein.
    Das ist im übrigen nicht auf meinen “tollen Charakter” zurückzuführen sondern Bestandteil des Islams.

     

     

      

  • Tecumseh schrieb:

    wollte eigentlich nur gucken was burka bedeutet. und jetzt finde ich hier diesen lustigen standart forum streit. :-) also was bedeutet burka eigentliuch wörtlich?
    ps: meiner meinung!! (wichtig) nach ist religion eine veraltete form um das zusammenleben zwischen menschen zu organisieren und ehr was für leute mit wenig selbstvertrauen die sich gerne unterwerfen. bitte nicht persönlich nehmen!  

  • Abu Peace schrieb:

    @Abu-Leyl
     
    Es geht eben NICHT nur um die Freiheit der Muslime. Du hast das Kruzifix angesprochen und da gibt es eine Menge Menschen in der BRD, die dieses Ding genauso verband aus dem öffentlichen Institutionen sehen wollen, wie das Kopftuch.
    Und ich finde das auch richtig! Weder Kruzifix oder Koransure in der Schule, und auch keine Frau mit Schleier, ob christliche Nonne oder muslimische Gläubige.
     
    Und was sie mit Aygül Özgan abgezogen haben, ist ein besonders Ding der CDU und nicht repräsentativ für die gesamte deutsche politische Landschaft. Die CDU ist und bleibt meiner Meinung nach, einfach ein konservatives, deutsch Nationale Partei. Punkt. Aygül Özgan war nur ein PR Coup, der für sie auch hinten losgegangen ist.
     
    Zum Islam und zu seiner Verteidigung. Du hast Recht das es Unmengen an üblen anti-islamischen Seiten im Web gibt. Du hast Recht, das viele Leute eigentlich nichts über den Islam wissen. Aber es gibt ebenso eine Menge Menschen, politische Gruppen, die  aktive zur Bekämpfung von Benachteiligung auf Grund von Religion machen.
     
    Zu einem Punkt würde ich gerne noch mal eben “schnell” ein “wenig” schreiben. Und zwar dem Fakt, das gesellschaftliche Probleme, soziale Probleme in den Migranten Communitys nicht als das benannt werden was sie sind. Sondern das zur Erklärung immer zwei Dinge genannt werden a) Integrationsproblem und b) Moslem sein.
    Würde man jedoch genau hinsehen, was aber niemand will, würde man erkennen das es ein System Problem ist. Und zwar das Problem, wie die Gesellschaft mit gewissen Schichten umgeht. Der Großteil der Problem-Kids, der nicht “integrierbaren” Migranten, kommt aus Bildungsfernren Familien, bzw. Verhältnissen. Schaut man zB auf die türkishstämmigen Migranten, wird man erkennen, das zB die welche als politische Flüchtlinge kamen, meist linke Intellektuelle, wesentlich besser integriert sind, als die “billigen Arbeitskräfte” welche die BRD Regierung selber holte. Denn diese waren sehr, sehr oft nur einfache Arbeit. Oft nur mit dem Bildungsniveau eines Hauptschulabschluss oder gar ohne Schulabschluss. Zudem oft vom Land oder aus klein Städten.
    Schaut man sich jetzt mal in der BRD vergleichbare Schichten an, die aus nicht Muslimen und sogenannten “gebürtigen Deutschen” bestehen  (hier werden sie ja immer als Hart4 Familien diffamiert) wird man zu Erkenntnis kommen, das oft sehr ähnliche Probleme bestehen und das es oft genauso Familien sind, die sehr bildungsfern sind.
    Natürlich kommt dazu noch verschiedene kulturelle Normen und Werte, die das alles noch erschweren. Primär geht es aber um ein Bildungniveau. Und zwar Bildung im weitesten Sinne des Wortes.
     
    @Tecumseh
    Ich Teile zu 100% deine Meinung. Es ist eine historisches Mittel die Gesellschaft zu ordnen. Ob die “Gläubigen” weniger oder mehr Selbstvertrauen haben, weiß ich nicht. Ist meiner Meinung nach auch nicht wichtig. Aber niemand hat das Recht, mit seinem persönlichen Glauben, gewisse Dinge von der Gemeinschaft zu verlangen. Kreuze gehören einfach nicht in ein Klassenzimmer, weil ein Kreuz der Ausdruck eines persönlichen Glaubens ist. Das selbe gilt dafür, das in einer Kantine nicht koscheres oder halales Fleisch angeboten werden muss oder was auch immer. Glaube und Religion gehört in die eigenen vier Wände und in den eigenen Kopf. Punkt! Und selbst in den eigenen vier Wänden, darf der persönliche Glaube NUR soweit ausgelebt werden, wie er nicht gewisse Normen und Werte der Gesellschaft verletzt. Man darf zB nicht seinen Sohn schlagen, weil es in der heiligen Schrift (ob Koran, Bibel oder Torah) steht.
     
    So, war ein wenig viel, sorry, aber das musste alles mal raus.
    Gruß
    Abu Peace  

  • Klaus Heck schrieb:

    @abu peace: “Glaube und Religion gehört in die eigenen vier Wände und in den eigenen Kopf.”
    Mit diesem Anspruch schaffst du ganz schlicht und ergreifend Religionsfreiheit ab. (PUNKT)
    “Die Gedanken sind frei” — dazu bräuchte es kein Grundrecht auf freie Ausübung von Religion.
    Aber natürlich vertrittst du hier keine extreme Position, im Gegenteil. Das ist ja das Dilemma.

      

  • Abu Peace schrieb:

    @Klaus Heck
    Was ich damit mein ist, dass im öffentlichen Raum niemand den Anspruch haben darf, dass dieser öffentliche Raum nach seinen religiösen Bedürfnissen gestaltet werden soll.
    Religion ist Privatsache, nicht mehr und nicht weniger. So wie die Liebe für Fussball, deinen Lieblingsfarbe oder was auch immer.  

  • Klaus Heck schrieb:

    @Abu Peace: Ja. Das habe ich schon verstanden, was Du meinst. Ich widerspreche dem:  Du willst in einer wesentlich atheistischen Gesellschaft leben, die es aber den Menschen erlaubt, sich ihre Religion nach Geschmack wie ein Hobby zuzulegen. Aber Religion ist eben ganz wesentlich KEIN Hobby!  Es bedeutet “Rückbindung”. Menschen suchen/finden hier Antworten auf Fragen, wo eine atheistische Philosophie schweigen muss (Wie es Wittgenstein formuliert: worüber man nicht reden kann, darüber muss man schweigen) Aber worüber man nicht schweigen kann? Was ist denn mit dem Anspruch etwa, nicht einfach andere Menschen zu töten, wenn es für mich von Vorteil ist? Warum sollte ich das nicht tun? Kant hat versucht, hier eine Ethik zu formulieren, die OHNE Religion auskommt: und ist damit gescheitert, nicht zuletzt, weil er dann doch wieder auf ein Leben nach dem Tod verweist.
    Religionen haben also gemeinsam, den Anspruch zu erheben Antworten auf die wesentliche Fragen des Menschseins, auf richtiges Verhalten, auf die Unterscheidung zwischen Gut und Böse, aus richtiges Zusammenleben usw. zu bieten. Unser Zusammenleben, unsere Sitten hier, sind wesentlich christlich bestimmt, d.h. seit Jahrhunderten vom Christentum geprägt. Nur weil Du viellicht meinst, Atheist zu sein, hast Du die entsprechenden Einstellungen dennoch. Aber nach und nach verblassen sie, meint z.B. Nietzsche und hat deshalb sein Leben lang vor dem Nihilismus gewarnt.  Nihilismus bezeichnet übrigens genau den Zustand, in dem die Menschen nur noch nach ihren BEDÜRFNISSEN leben und keine weiteren Werte mehr anerkennen. Insofern Du also Religion als “Bedürfnis” bezeichnest, bist du schon sehr weit im nihilistischen Fahrwasser.
    Im alten Griechenland konnte ein berühmter Philosoph noch auf öffentlicher Straße onanieren ohne dafür eingesperrt zu werden. Man stelle sich das mal im “aufgeklärten” Westen heute vor. Nun sagst du aber, Religion ist Privatsache? Na gut, dann kann doch jeder machen was er will? Ah — in der Öffentlichkeit nicht? Was DARF er denn dann in der Öffentlichkeit? Shoppen? Darf er (wenn er ein Mann ist) seine Freundin an der Hand halten? Darf er sie in der Öffentlichkeit küssen? Wie machst Du hier Unterschiede? Woher stammen Deine Regeln, wenn nicht von christlicher Tradition geprägt? Ich habe in islamischen Ländern Frauen auf der Straße ihre Kinder stillen sehen, während sie gleichzeitig ihr Gesicht verschleiert hatten. Ich konnte also ihren Busen sehen, aber nicht ihren Mund. WIE unterscheidest Du also, was gut und böse, richtig und falsch ist? — Ohne Religion? Mit den “Menschenrechten”? Woher stammen die, wenn nicht aus christlicher Tradition? Und warum ist eigentlich dann Fußballspielen in der Öffentlichkeit erlaubt und Religion willst du verbieten (privatisieren)? Das war ja dein Vergleich.  

  • tecumseh schrieb:

    ” Woher stammen Deine Regeln, wenn nicht von christlicher Tradition geprägt?”
    du hast dir doch schon selbst die antwort gegeben. geprägt von der christlichen tradition bedeutet aber auch das die ungefähre richtung einmal vorgegeben wurde und sich nun weiter entwickelt hat. also sollte man wie ich finde diesen weg weiter gehen und nicht mehr an bücher glauben in denen z.b. schlangen sprechen können. ;-)
    zitat serdar somuncu:  “150 meter minarett im industriegebiet wer soll das hören? geh zuhause beten!”
       

  • Bleib standhaft schrieb:

     
    Ihr solltet Euch alle mal mehr Gedanken machen über das Leben im Jenseite und nicht über das Diesseits sowie dieser Heide.
       

  • Sara schrieb:

    >Die muslimische Frau<

    Eine Muslima hat es schwierig,
    ihr Kampf ist langwierig.
    Sie repräsentiert den Islam,
    und bleibt häufig sehr einsam.

    Ihr Schleier lässt andere wissen,
    sie ist nicht aufgeschmissen.
    Sie steht zu ihrem Glauben,
    auch wenn viele vor Wut schnauben .

    Ein Kopftuch zu tragen,
    heißt Blicke zu ertragen.
    Unterdrückung wäre dies,
    und ein Leben wie im Verlies.

    Frauen sollten sich zeigen,
    und sich der Manneslust verneigen.
    Um Anerkennung zu erlangen,
    müssen Frauen um ihre Ehre bangen.

    Eine Muslima ist voller Stolz,
    da ihre Ehre nicht wegschmolz.
    Sie schwimmt gegen den Strom,
    und entkommt diesem Syndrom .

    Diese ach so freie Welt,
    die an Frauenrechten so festhält.
    Sie handelt mit Frauenkörpern,
    da sie Umsatz verkörpern.

    Wenn Muslimas sich verschleiern,
    sieht man den Westen feiern.
    Er lässt die Welt dann wissen,
    der Islam hätte kein Gewissen.

    Eine Muslima muss stets zeigen,
    dieser Entschluss ist ihr Eigen.
    Sie muss Hürden bewältigen,
    und sich dafür rechtfertigen.

    Warum glaubt man ihr nicht,
    dass es ihrer Überzeugung entspricht?
    Warum will man über sie richten?
    Es sind doch ihre Ansichten.

    Eine Muslima hat es schwer,
    sie stößt immer auf Gegenwehr.
    Möge Allah ihr Kraft geben,

    und stets auf sie Acht geben.  

  • UNCD schrieb:

    Salam Alaykom
    Würden gerne ihr Bild  ,, Halt Selbstbestimmung Verboten ,,  auf unserer Seite nutzen aus diesem Grund bitten wir sie uns dieses zu genehmigen .Wir wollen damit zum ausdrucken bringen das Deutschland gegen die freie Ausübung des Glaubens handelt.
    Inschalla
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Brandt  

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